Neues kunstforum  
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26.10. - 26.11. Gudrun Barenbrock "run run", Videoinstallation - Kurator: Anke Erlenhoff

17.08. - 17.09. Ronald de Ceuster - Kurator: Klaus Osterwald

08.07.– 23.07. Academy of Fine Arts Katowice & Realtime Research: realtime crossings

08.06. - 02.07. Kunstakademie Münster, Klasse Prof. Ulrich Erben -
Organisation: Gudrun Barenbrock

18.03. - 20.05. Galerie Thomas Zander im Neuen Kunstforum: Antony McCall
  Kontakt: Anke Erlenhoff, Klaus Osterwald

26.01. - 26.02. Frank Bölter "Little Boys", Kurator: Herm Jörg Barner
  Eröffnung Donnerstag, den 26.01. 19:00 Uhr


Veranstaltungen

15. und 16. 12. 2006 Uraufführung "Opera non Grata", 20:30 Uhr

26.09. - 01.10. Zur Photokina Köln: "Ohne Ende",
Kunsthochschule für Medien, Klasse Prof. Jürgen Klauke
Sonja Engelhardt
Freya Hattenberger
Jinyoung Lee
Feeline Massonne

06.07. - 13.07. Matthias Mainz, Realtime Research: NONATION

10.03. - 12.03. Editionale

05.03. Konzert Peter Behrendsen und Hans W. Koch

 

Galerie Thomas Zander im Neuen Kunstforum: Antony McCall

Timeline - Éric Rondepierre - Anthony McCall

Die Ausstellung wird kuratiert von Hubertus von Amelunxen, Rektor der École Européenne Supérieure de l'Image, Angoulême/Poitiers.
Eröffnung: 18. März 2006 ab 16 Uhr in der Galerie Thomas Zander
Eröffnungsrede: 17.00 Uhr, Hubertus von Amelunxen
Eröffnung der Lichtinstallationen von Anthony McCall im Neuen Kunstforum von 18-21 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 20. Mai 2006

Téléphone 1: Éric Rondepierre
Anthony McCall
Line Describing a Cone, 1973
(installation view; photograph © Henry Graber, 2002)
© Anthony McCall
Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln
Éric Rondepierre
Téléphone (Intérieur X), 2001
© Éric Rondepierre
Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln

Timeline - Éric Rondepierre - Anthony McCall   » english Version (PDF)
In den Arbeiten von Anthony McCall und Éric Rondepierre wird Film zum Material - zum Material skulptural ambitionierter Installation, Graphik oder Fotografie. Beide Künstler schaffen damit einen medienreflexiven Wechsel. Linearität und Zeitlichkeit werden zum verbindenden Element der verschiedenen visuellen Künste. Timelines begegnen der zeitlichen Eigenart des filmischen und photographischen Bildes, sei es in Gestalt von Stillstellung und Überblendung, oder als Medium des Entstehens und Verschwindens.
Die Film-Installationen von Anthony McCall (*1946) sind graphisch motiviert, werden filmisch verwirklicht und entfalten einen plastischen Effekt. Auf den einzelnen Bildern (Frames) einer Filmrolle entwickelt sich kontinuierlich eine Form, die durch den Filmprojektor in einen Nebel verhangenen Raum geworfen wird. Indem sich das Licht im Nebel fängt, entsteht eine durch Licht geschaffene Rauminstallation, die sich mit der Entwicklung der Linie im Film langsam verschiebt. Mit seiner einflussreichen Arbeit "Line Describing a Cone" (1973), die die Galerie Thomas Zander einmalig am 17. März im Neuen Kunstforum zeigt, hat McCall die Bedeutung von Licht und Luft paradigmatisch zum Thema gemacht. Über einen Zeitraum von 30 Minuten entsteht ein Ring, der als projiziertes Licht den Lichtkegel des Projektors wie als Tunnel räumlich nachvollzieht. "Doubling Back%" (2003) und "You and I, Horizontal" (2005) sind Weiterentwicklungen dieses ursprünglichen filmischen Projekts. In ihnen entstehen Lichträume metaphorisch als sich verschränkende Wellen. Die Entfaltung der Linien und ihr Widerspiel lassen komplexe Zeiträume entstehen. Anstelle einer bloßen Linearität der Zeit sind in McCalls filmisch bewegten Linien deren Interferenzen und Falten konnotiert. Auf diese Weise spiegeln seine Timelines gerade die Ereignisdimensionen zeitlichen Geschehens. Die Galerie Thomas Zander präsentiert abwechselnd zwei Lichtinstallationen und einzelne Frames, die deren graphische Grundlage dokumentieren, mit "Water Table" (1972) frühe Fotoarbeiten McCalls, die sich gleichermaßen mit der formalen und analytischen Konstruktion von Volumen durch Linien, Licht, Kontrast und Kontur beschäftigen. Die Bilder Éric Rondepierres (*1950) übersetzen bewegte Bilder zurück in Fotografie. Auch er hebt mit dem kinematographischen Aspekt von Licht und Linie Momente der Konstruktion von Volumen bzw. der analytischen Trennung hervor. Allerdings stellen Rondepierres Repräsentationen von Repräsentationen in erster Linie den filmischen Prozess still. Sie schneiden Einzelbilder aus ihm heraus, schaffen Zeitsprünge (Zeit-Bilder im Sinne von Gilles Deleuze) und irrationale Übergänge.
Insbesondere in den Zyklen "Diptyka" (1998-2000) und "Suites" (1999-2001) entwickelt Rondepierre die Zeitlichkeit des Films entlang der Linie. Seine Timelines vollziehen sich anhand des Zwischenraums der Einzelbilder, anhand des schwarzen Rands der einzelnen Frames. Frames, also Rahmen, sind sowohl Bedingung des Bildes, als sie es als Abstraktionen (als zeitliche und räumliche Ausschnitte) auch verstellen. Vorbeiziehende Landschaften ("Stance" 1996-98) und still gestellte Gesten ("Foule" 1999-2001) führen den kontingenten Augenblick des Bildes ausdrücklich als Verfremdung vor. Die Galerie Thomas Zander zeigt einen repräsentativen Ausschnitt aus Rondepierres fotografischer Arbeit der letzten zehn Jahre. Wir laden zur Berichterstattung ein. Bei Interesse an weiteren Informationen zur Ausstellung oder Bildmaterial können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

Galerie Thomas Zander Schönhauser Str. 8 D-50968 Köln Tel. 0221-9348856 Fax 0221-9348858 mail@galeriezander.com www.galeriezander.com
Öffnungszeiten: Di - Fr, 11 -18 Uhr; Sa, 12-18 Uhr und nach Vereinbarung

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Uraufführung

Opera non Grata
version 0.4
für Gesang, elektronische Klänge und eine Treppe
eine Produktion von anthro TM

Konzept, Komposition: Augusto Valente
Regie: Sergio Carnevale
Gesang: Claudia Sangrigoli, Marta Laurito
Schauspiel: Eliene Palma

Kartenreservierung: ticket@anthrotm.net, Tel. 02222-922439

weitere Informationen zur Premiereneinladung: opera non grata.pdf

Opera Nongrata

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Zaungäste – Studenten der Kunstakademie Münster stellen aus

Eröffnung: Donnerstag, 8. Juni 2006, 19.00 Uhr
Einführung: Daniel Neugebauer

Öffnungszeiten; Mi - So 14.00 - 18.00 Uhr

weitere Informationen: www.erbenklasse.de

www.erbenklasse.de   www.erbenklasse.de

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Ronald De Ceuster: grid on grid

18. August - 17. September 2006

Einladung zur Eröffnung am Donnerstag, den 17. August 2006, 19.00 Uhr
Einführung: Paula Molenaar
Begrüßung: Klaus Osterwald, Kurator

Öffnungszeiten: Mi - So 14 - 18 Uhr

www.ronalddeceuster.nl

www.erbenklasse.de

Die Arbeit von Ronald De Ceuster zeichnet sich durch hohe formale Kraft und Einfachheit aus.
Durch die Wiederholung und Betonung des Bestehenden rückt er das Unauffällige, nicht gesehene in das Bewusstsein. Durch die Verfolgung unscheinbarer Risse in Wänden, Fugen in Bohlen von Holzfußböden oder eben dem Raster von Fliesen und Mauerwerk erreicht er irritierende Boden- und Wandinstallationen. Seine Materialien sind eher ungewöhnlich: flüssiges Latex, Salz, Glasperlen, Alufolie.

Die Installationen sind meistens an den Ort gebunden, für den sie gemacht sind und deshalb temporär und nicht wiederholbar.
Ronald De Ceuster nimmt immer die Qualität des existierenden Raumes zum Ausgangspunkt seiner Installationen. Über die Linien des Raumes legt er eine neue Zeichnung um damit die Schönheit des Ortes hervorzuheben.

Astrid Tanis

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Gudrun Barenbrock: run-run

Videoinstallation mit einer Komposition von Carl Ludwig Hübsch

Eröffnung: Donnerstag, 26. Oktober 2006 Ausstellungsdauer: 27. Oktober - 26. November 2006

Sonderveranstaltung am Samstag, 4. November zur der "Langen Nacht der Kölner Museen": Livebespielung mit Carl Ludwig Hübsch, Tuba

Run Run

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KONZERT 
Sonntag, 5. März. 2006, 17.30 Uhr

Live-Elektronisches Konzert:
"Feedback Dance" von hans w. koch

"Nachtflug" von Peter Behrendsen
musique concrète mit Fledermaus-Klängen
Film mit Infrarotaufnahmen von Fledermäusen
von Dipl. Biol. Karl Kugelschafter

Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln

Einladungskarte Frank Bölter Little Boys

Einladungskarte "FeedBat"

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Academy of Fine Arts Katowice & Realtime Research - realtime crossings 

Intermediale Identität
Im Rahmen des Deutsch-Polnischen Jahres

In einer Gruppenausstellung und zwei Konzerten zeigen Polnische Kunst- und Musikstudenten Ergebnisse der Auseinandersetzung mit ihrer künstlerischen und sozialen Identität durch den Spiegel elektronischer Medien. Die Ausstellung ist vom 5.7. bis zum 9.7. im Neuen Kunstforum zu sehen. Parallel zur Ausstellung arbeiten die Studenten Ideen von zeitgebundenen Aufführungsformen in Klang und Bild in der Alten Feuerwache aus und setzen diese in zwei Workshopkonzerten um.

Die Arbeiten starteten im Juli 2005 als Serie von vier Workshops mit Studenten der Kattowitzer Kunst- und Musikhochschule und den Kölner Künstlern des Intermedia Pools Realtime Research unter dem programmatischen Titel Tradition und elektronische Medien. Die Studenten entwickelten verschiedene Formen und Themen im Umgang mit Fragen persönlicher und regionaler Herkünfte.

Unter den Arbeiten finden sich Videoarbeiten, Dokumentarisches und mediale Umsetzungen von Performances, Video-Objekte, Soundarbeiten und Kompositionen sowie Computerkunst und handeln teils von Sprache, Katholizismus, regionaler und sozialer Identität oder von Kindheitserinnerungen.

Maria Stangel und Jan Dubala benutzen zum Beispiel sowohl das Rezept für schlesische Kluski, als auch die aus den Zutaten und Zubereitungsarten gewonnen Klänge für ihre electronic Beats und Videoperformance Dish Jockey - a noisy book how to cook. Matylda Salajewska und Michal Kopaniszyn haben Performances ihres JesusMaria! Projektes gefilmt, in denen sie unvorbereitete Straßenarbeiter mit blutenden Madonnenstatuen aus Schnee, oder Supermarktbesucher mit einer JesusMaria! Produktlinie überraschen. Ola Rudlicka hat einen Dokumentarfilm über die Geheimsprache Hywlotyna gedreht, die in den Kindertagen der Großelterngeneration ihrer Familie entstanden war, als Antwort auf die Flucht der Eltern ins französische, wenn die Kinder nichts verstehen sollten. Zosia Oslislo dokumentiert auf einer Webseite mit Stopmotion Filmen die Kindheitsphantasie über die Paarfüßlerwesen Falki, die sich entwickelt haben müssen, als das dreijährigen Mädchens die elterlichen Füße am Ende der Bettdecke beobachtete.

Teile der Arbeiten realisierten sich während der Workshops in Kooperationen mit den Kölner Künstlern des Ensembles Realtime Research. Die Konzerte und Arbeitsphasen führten zu gegenseitiger Inspiration oder direkt zu neuen Projekten, wie im Fall der ToiToi (Matylda Salajewska/Michal Kopaniszyn), kleiner hässlicher mit Straßenabfällen gestalteter Spielzeugmonster, deren Erfindung auf Eindrücke aus den von Joker Nies bearbeiteten elektronischen Spielzeuginstrumenten zurückgeht.

Die Auseinandersetzung der Musikstudenten mit der Identität beginnt naturgemäß bei den eigenen Instrumenten. In den Workshops werden neue experimentelle Spieltechniken und Formen von Notation und Improvisation entwickelt. Die Arbeiten an Solo- und Ensemble-Improvisationen und an elektro-akustischen Umgebungen werden an Schnittstellen mit Arbeiten der Kunststudenten verknüpft.

realtime crossings ist ein Beitrag des Landes NRW und des Marschallamtes der Wojewodschaft Schlesien zum Deutsch-Polnischen Jahr 2005-2006 und wird unterstützt durch die Staatskanzlei des Landes NRW, die Stiftung Haus Oberschlesien, das Kulturamt der Stadt Köln, die Ars Cameralis Silesia Superiore, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland, die Akademie der schönen Künste Kattowitz und die Musikhochschule Kattowitz

KONZERTE
Donnerstag, 6. Juli 2006, 21:00 Uhr 10 €, ermässigt 6 €
und Freitag, 7. Juli 2006, 21:00 Uhr 10 €, ermässigt 6 €
Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

FINISSAGE
Samstag, 8. Juli 2006
Neues Kunstforum, Köln, Alteburger Wall 1, 50678 Köln

ORTE 2005 - 2006
2. Juli 2005 - 12. Juli 2005 // Castle of Art, Cieszyn, Polen // Workshop, Workshopkonzerte und Screenings 9. Juli 2005 // BWA Gallery, Bielsko Biala, Polen // Realtime Research plays Dreamachines 2. Dezember 2005 - 9. Dezember 2005 / 29. März 2006 - 3. April 2006 // Akademie der schönen Künste, Kattowitz und Musikhochschule Kattowitz, Polen // Workshop, Workshopkonzerte und Screenings 3. Juli 2006 - 7. Juli 2006 // Alte Feuerwache, Köln, Deutschland // Workshop, Workshopkonzerte und Screenings 8. Juli - 23. Juli // Neues Kunstforum Köln, Deutschland // Ausstellung: realtime crossings

IMPRESSUM
Veranstalter / Organisation Deutschland / Konzept
REALTIME RESEARCH
c/o Matthias Mainz
Berliner Strasse 37
51063 Köln
mm@realtime-research.net
www.realtime-research.net

ORGANISATION POLEN
Ars Cameralis Silesia Superiore
Agnieszka Turek
arscam@interia.pl

Academy of Fine Arts Katowice
Prof. Marian Oslislo
Ania Harasimowicz
zagranica@aspkat.edu.pl

PRESSEKONTAKT
TELEVISOR Mediendienstleistungen GmbH
Birgit Elke + Michael P. Aust
Quentelstr. 5-7
50678 Köln
fon 0221 931844 0
fax 0221 931844 9
birgit.elke@televisor.de
www.televisor.de

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